Fotografie – die alten Regeln gelten nicht mehr

Aus meiner Sicht ist die alte Zeit vorbei. Nicht weil analoge Technik durch digitale Technik ersetzt wurde sondern weil der soziale Wert des Fotografierens sich wesentlich verändert hat.

Es geht auch nicht um die Frage, wann ich mich Fotograf nennen kann. Es geht darum daß einzelne Fotos aus Sicht der Menschen nicht mehr so viel erzählen weil es zu viele Fotos gibt, die man sieht.

Fotografische Überreizung führt zum oberflächlichen Blicken – schon aus Selbstschutz.

Die „gute alte Zeit“ der Dokumentarfotografie mit Regeln ist der neuen Fotografie gewichen, die oft nur noch ohne die Darstellung der Wirklichkeit auskommt.

Irgendwie trauere ich dem nach. Aber so ist Zeitgeist.

Man muß aber nicht dabei sein, dann ist man aber nicht dabei.

 

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