Die Fotografie und die Langsamkeit

arbeitet

Die Entdeckung der Langsamkeit im Leben bietet viele Möglichkeiten von Sten Nadolny´s Buch bis zum reduzierten Gebrauch von Lichtenergie bei Olaf Bathke.

Aber das ist noch lange nicht alles.

Ich habe sie auch entdeckt und eben auch in der Fotografie. Das ist der Grund, warum ich mich so schlecht von älteren Digitalkameras trennen kann.

Denn das Warten wirft mich auf mich selbst zurück.

Wenn ich mit meiner Olympus E-PL 1 oder P1 ein Foto aufgenommen habe und dabei auch noch einen Artfilter nutze, dann muß ich warten bis die Aufnahme zu Ende gerechnet und abgespeichert wurde.

Das ist ein tolles Gefühl.

Wenn ich mit dem Filter die Aufnahme durch die Wahl des richtigen Bildausschnittes gestaltet habe, ist das Warten bis das Bild gespeichert ist, ein gelungener Moment, der mir Luft zum Ausatmen gibt.

Wenn es auf Serienaufnahmen ankommt oder blitzschnelles gezieltes Suchen von Szenen, dann kann (kann!) eine schnelle Kamera besser sein.

Aber eben nicht immer.

Wenn es eben nicht um einen Auftrag geht sondern um ein Thema, das sich ergeben soll, dann sind Kameras wie die Olympus mit einem entsprechenden Objektiv richtig schön.

Entschleunigung von Technik als Entlastung der menschlichen Psyche, Entspannung als entscheidender Faktor für Anspannung, das Warten als Wert.

 

 

 

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