Die ewige Jugend in der Fotografie

Er oder sie hat vor zwei Jahren mit der Fotografie angefangen.

Nun sind sie die Stars in den Zeitschriften. Das wiederholt sich alle paar Monate.

Der schnelle Star, der zeigt, wie man mit neuer Technik in den Magazinen auftaucht, ist ein Erfolgsrezept.

Die Legende erzählt ich kaufe mir die neusten Kameras und bin kurz darauf prominent.

Vielleicht muß das so sein.

Die Fotografie bleibt ewig jung, weil die Verheißung darin besteht, einen Preis zu gewinnen, mit geliehenem oder gesteuertem Equipment neuster Generation rumzulaufen und dann „erfolgreich“ zu sein.

Kontinuität in der fotografischen Arbeit ist zumindest in der veröffentlichten Darstellung weniger gefragt.

Das ist die neue Zeit.

Man/Frau ist erfolgreich, nachdem man vor zwei Jahren als Autodidakt angefangen hat.

Und so ist die Ehe zwischen Erfolg, Jugend und neuer Technik garantiert – der flotte Dreier der Fotografie.

So erklären sich auch die vielen Wettbewerbe, die der ewigen Jugend gewidmet sind.

Für schnelle Erfolge braucht man soziale Kontakte und keine lange Ausbildung.

Insofern erschöpft sich die veröffentlichte Fotografie oft genug in der Darstellung von sich selbst.

So ist die ewige Jugend meine Begleiterin, wenn ich mich mit der veröffentlichten Fotografie beschäftige.

Hoffentlich färbt dies ab…

3 thoughts on “Die ewige Jugend in der Fotografie

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