Deutschland – Fotografie trifft Wirklichkeit – Made in Germany

Irgendwie bin ich mitten in Deutschland und das Thema läßt mich nicht los.

Vielleicht ist dies die Folge des Fremden, das hier immer mehr zu sehen ist, medial und real.

Und in der Abgrenzung schaue ich danach, was ist deutsch?

Identität entsteht durch Abgrenzung. Darauf hat immer wieder Erich Fromm hingewiesen.

  • Ist die Wirklichkeit in Deutschland deutsch? Dann lohnen sich doch Blicke auf die deutsche Wirklichkeit.
  • Wo die Farben und die Fahnen von Deutschland hängen, ist es da deutsch?
  • Aber wo hängen die Fahnen?

Drei Stellen, an denen ich die Deutschland-Fahne gesehen habe, sind hier zu sehen.

Das ist natürlich beliebig erweiterbar, aber es ist ein Teil der Wirklichkeit.

Doch das ist nicht alles.

  • Kann man Deutschland mit drei Fotos beschreiben?
  • Ist das Deutschland?
  • Was sind deutsche Strukturen und was ergibt sich daraus?

Das Ganze ist mehr als die Summer seiner Teile. Das ist z.B. ein Triptychon, also drei Bilder bzw. Fotos, die zusammengehören, alle einzeln etwas aussagen und zusammen noch mehr beschreiben.

Mein aktuelles Deutschland-Triptychon findet sich hier.

Es ist mehrdimensional und jede Fotografie dokumentiert aus sich heraus schon die Widersprüchlichkeit der Wirklichkeit. Es ist auch eine Antwort auf die Frage, wie es weitergeht.

Und dann ist da noch der Blick des Amerikaners Leonard Freed, der Deutschland besucht hat. Das war u.a. in den 60er Jahren.

Dabei kam das Buch heraus, das unter dem Titel Made in Germany nun neu aufgelegt wurde.

Ein gutes Buch, das auch mein Lebensumfeld damals zeigt.

So sind die Blicke damals und die Blicke von heute Blicke auf deutsche Zustände und deutsches Denken.

Darüber könnte man nachdenken.

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