Der schwarze Blick

Foto Mahlke

Malen mit Licht bedeutet schwarz sehen. Das muß nicht symbolisch sein aber es wirkt oft stark. Zudem steht die Farbe Schwarz je nach Kultur für Tod und Teufel obwohl der auch Prada trägt …

Für mich ist Schwarz und Weiss im Zusammenspiel das Spüren von Tod und Leben. Die vielen existenziellen Erfahrungen und die Schwellen, die ich spürte und erlebte, sind für mich so wichtig geworden, weil es/Es da ist, wo sich Schwarz und Weiss treffen.

Dies habe ich in letzter Zeit da, wo ich gerade war und bewußt hinsah, dann auch umgesetzt. Je mehr Menschen und Eindrücke da waren, desto stärker spürte ich es.

Es war jedes Mal die Begegnung mit dem Licht, die auf mich wirkte.

In allen Fällen war es mir nur möglich, mich so auszudrücken, weil ich die richtige Kamera dabei hatte. Und das war die Ricoh GR II.

Das ist für mich eine Art philosophisches Werkzeug geworden, mein visueller Füller.

Ich habe auch noch keine andere Kamera gehabt, mit der ich mich ähnlich stark ausdrücken kann und die dabei so kompakt, leicht und einstellbar war.

Es ist eben ein Spezialinstrument für visuelle Schriftstellerei – in meinem Fall.

Und nur das tiefe Schwarz, der Schwarzwert, ermöglicht mir den Blick ins Licht.

Nur der Schatten hilft die Sonne auszuhalten.

Und nur die Ricoh GR II gibt mir diese Ausdrucksmöglichkeit für diese Lebensbereiche.

Für andere Zwecke nutze ich andere Kameras, aber das ist ein anderes Thema.

 

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