Der neue Henri Cartier-Bresson

Die Würde des Untergangs – Foto M. Mahlke

Der neue Cartier-Bresson hat es schwerer als der Alte.

Es gibt nämlich keine Ausreden wegen der Technik mehr.

Cartier-Bresson mußte technisch noch genau planen.

Heute ist das unnötig.

Die technischen Hilfsmittel machen fast alles für uns.

Aber bei der Motivsuche und der Gestaltung mit Ausschnitt sind wir weiter auf uns selbst angewiesen.

Wir können heute mit großartigen und griffigen Kameras lautlos fotografieren:

  • Ricoh GR mit 28mm und APS-C
  • Leica Q mit 28mm und Vollformat (m.E.)
  • Olympus E-M10 Mark 2 mit Wechselobjektiven und MFT
  • Panasonic Lumix GX80 mit Wechselobjektiven und MFT
  • das Dreamteam Fuji X100 und Panasonic Lumix LX100
  • Sony Alpha 7S mit Wechselobjektiven und Vollformat

Erste Wahl für das lautlose Fotografieren im griffigen Gehäuse mit Vollformat und 50mm mit Sucher ist sicherlich die Sony Alpha 7s (die erste Version).

Vielleicht wählt der/die neue Cartier-Bresson sogar diese Kamera, weil die Kamera zusammen mit dem leichten Sony 50mm Objektiv ideal, schnell, klein und griffig ist und lautlos großartiges Fotografieren ermöglicht ganz wie es der alte Cartier-Bresson getan hat.

Heute geht aber mehr.

Dämmerung ist nur noch eine Frage der ISO-Einstellung. So sind nun Motive schnell und lautlos möglich, die früher so undenkbar waren.

Sony führt – mal sehen, ob bei dieser Technik neue Cartier-Bressons wachsen.

Mit dieser Kamera und den Regeln der Fineart-Streetfotografie sollte die zu bewältigende Herausforderung zu meistern sein.

Aber es wird nicht einfach, wenn man die Kriterien ernst nimmt,

  • weil der Zufall und
  • das Geschick
  • mit dem richtigen Blick

bleiben trotz gefälliger Technik.

Alternativ kann man mit den anderen Kameras über Cartier-Bresson hinauswachsen, weil Vollformat nicht mehr alles ist.

Also dann …!

 

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